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Herzlichen Glückwunsch Herrn Willi Mertzlufft zu seinem 75. Geburtstag


Herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag

Jeder in der Gemeinde kennt ihn oder hat ihn schon beim Rasenmähen, beim Heckenschneiden oder bei Pflegearbeiten auf dem Friedhof gesehen. Wenn man es nicht genau wüsste, dass Willi Mertzlufft am 27. Dezember 1930 geboren wurde, keiner würde es glauben, dass er drei Tage nach Heiligabend seinen 75. Geburtstag feierte. Bereits seit über zehn Jahren ist Willi Mertzlufft einer der guten Geister in unserer Gemeinde. Gerade jetzt im Winter, wenn nachts Schnee oder Glatteis die Gehwege rutschig werden lassen und viele von uns noch schlafen, ist unser Willi bereits unterwegs zum Reinigen und Streuen. Im Frühjahr, Sommer und Herbst werden die Straßen, Grünanlagen, Spielplätze und der Friedhofsbereich gepflegt und instandgehalten. Mittwochs in der Bürostunde erfahren der Bürgermeister und die Beigeordneten wo im Dorf oder in der Gemarkung Probleme auftreten könnten, oder was man noch unbedingt noch in Angriff nehmen müsste und was man auf keinen Fall vergessen darf. Gibt es was zu reparieren oder zu schweißen, für Willi, als gelernten Schlosser ist das kein Problem. Seine ersten Schritte in diesem Beruf machte er in seiner Lehre als Huf- und Wagenschmied bei seinem Lehrmeister „beim Schmidsepp“ (Josef Brenzel) in der Bahnhofstraße. In dieser Zeit gab es in Kapsweyer als Folge der Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg viel zu tun. So musste er z.B. als Lehrling mit dem Zug nach Neustadt fahren um das Eisen für das Turmkreuz und den Wetterhahn der Pfarrkirche zu besorgen, da in dieser Zeit noch keine Lieferungen mit dem LKW erfolgten. Nach den Gesellenjahren besuchte Willi Mertzfufft die Huffachschule in Karlsruhe und legte seine Meisterprüfung als Hufschmiedemeister im selben Jahr in Kaiserslautern ab. Von 1954 an arbeitete er 14 Jahre im Brücken- und Stahlbau in Karlsruhe. Er war dabei, als die Stahltreppe in der Gedächtniskirche in Berlin eingebaut wurde und arbeitete auf der badischen Seite mit an der Stahlkonstruktion für die neue Rheinbrücke bei Wörth. 1968 wechselte er zu Daimler Benz nach Wörth und arbeitete bis zum Erreichen des Rentenalters in der LKW Montage.
Den guten Wünschen von seiner Familie, Nachbarn und Bekannten schlossen sich auch Bürgermeister Hermann Paul und Beigeordneter Gregor Garrecht an, verbunden mit dem Dank für die geleistete Arbeit und dem Wunsch, dass er der Gemeinde weiterhin mit seinem Rat und Weitblick zur Verfügung steht.

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