Aktuelle Meldungen aus Kapsweyer


Ratsbeschlüsse aus der 27. Sitzung des Ortsgemeinderates von Kapsweyer



Einstimmig wurden die Ergänzungen zur ersten Änderung des Bebauungsplanes „In den Kerräckern“ verabschiedet. Die Ergänzungen sehen vor, dass im Bebauungsplan die Bereiche in denen Torfvorkommen vorhanden sind mit einer „Torflinie“ gekennzeichnet werden. Außerdem werden alle Bauwilligen, die in diesem Bereich bauen wollen daraufhingewiesen, dass dringend empfohlen wird einen Bodenaustausch vorzunehmen und entsprechend zu gründen ist. Bei nichtsachgemäßer Gründung kann später bei Schäden am Gebäude kein Schadensanspruch an Nachbarn gestellt werden, die während der Bauphase eine Grundwasserabsenkung vornehmen.
Bei den künftigen Namen für das Baugebiet „In den Kerräckern“ wurden bei der Namensgebung auf die im Ort gängigen Begriffe für dieses Gebiet berücksichtigt. Die Haupterschließungsstraße von der Hauptstraße Richtung Steinfeld erhält den Namen „Am Augraben“, die Ringstraße wird den Namen „Im Lichel“ erhalten, bei der Stichstraße im südlichen Teil des Baugebietes Richtung Steinfeld einigte man sich auf „Krautergersheimer Platz“ (in diesem Jahr besteht die Jumelage 10 Jahre). Empfohlen wurde einstimmig die im zweiten Bauabschnitt entstehende Straße, als „Pfarrer Kuntz Straße“ zu benennen.
Bei den Hausnummern wurden bei den Straßen von der Hauptstraße kommend auf der rechten Seite die geraden und auf der linken Seite die ungeraden Nummern vergeben. Beim Krautergersheimer Platz werden die Nummern von links der Reihe nach vergeben.
Der Empfehlung des Bauausschusses, die frei gewordenen Stühle und Bänke der Gaststätte dem Fußballverein zu überlassen, schloss sich der Rat an.
Die Fußbodenarbeiten für den Nebenraum der Südpfalzhalle wurde an die Firma Heribert Bast in Steinfeld zum Preis von 931,57 € und die Malerarbeiten an die Firma Hermann Vogel aus Kapsweyer zum Preis von 672,80 € vergeben.
Der Umwelt-, Landwirtschaft- und Forstausschuss konnte sich bei seiner Flurbegehung davon überzeugen, dass immer mehr Bankette neben den Betonwegen abgepflügt werden und einige Graswege nur noch zwei bis drei Meter anstelle der vier Meter Breite aufweisen.
An einigen Wegen und Böschungen ist es notwendig im Spätjahr eine maschinelle Auslichtung vorzunehmen. Gemeinsam mit der Verwaltung der VG und den Bewirtschaftern der Grundstücke sollen in den kommenden Monaten Gespräche stattfinden, wie diese Probleme zu lösen sind und künftig Abhilfe geschaffen werden kann.
Für die Reinigung des Grabens an der Feldscheune und am Otterbach wurde die Verwaltung beauftragt, Angebote einzuholen. Ebenso sollen die Kosten für die Sanierung der Betonwege und die Vergrößerung einiger Kurven ermittelt werden.
Die von der VG in diesem Jahr um die Hälfte reduzierten Pflegearbeiten bei den Gewässern dritter Ordnung wurde vom Rat kritisch zur Kenntnis genommen, da alle noch das letzte Hochwasser vor Augen hatten.
Beteiligen wird sich die Gemeinde wieder an dem alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerb „Beiderseits der Lauter“ In diesem Jahr sind die Schwerpunktthemen im öffentlichen Bereich alte Feuerwehrhäuser und historische Gebäude und im privaten Bereich Begrünung von Haupt- und Nebengebäuden sowie Hof- und Gartengestaltung.
Bürgermeister Paul informierte über die Gleisbauarbeiten am Bahnhaltepunkt und über den „Kraut und Rüben Radweg“ der von Bockenheim über Kapsweyer bis Schweigen führt. Der Radweg soll am 14. Juni 2003 in Minfeld offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.
Im nichtöffentlichen Teil wurden Bau-, und Grundstücksangelegenheiten beraten.

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